• Nächster Salon,  Termine

    Maren Courage Digital Talk mit Dieter Kosslick im Berlin Capital Club am 27.2.2024

    Die Filmfestspiele in Berlin sind gerade erst zu Ende gegangen, und schon richten wir unseren Blick auf eines der kommenden Events: das GREEN VISIONS POTSDAM – Filmfestival für nachhaltiges Leben.

    Unsere beliebten Formate “New Economy meets Old Economy” und der “Maren Courage Digital Talk” erhalten einen besonderen Auftakt: Mit Dieter Kosslick, dem Festivaldirektor des Green Vision Filmfestivals, haben wir einen prominenten Gesprächspartner vor Ort. Das GREEN VISIONS POTSDAM – Filmfestival für nachhaltiges Leben wird ein Publikumsfestival sein, das wichtige Themen allgemein verständlich vermittelt, zur Diskussion einlädt und einen starken Praxisbezug hat. Neben der Analyse der aktuellen Probleme steht vor allem der Ausblick auf eine mögliche Verbesserung und Lösung im Vordergrund. Vom 30.5.-2.06. werden Visionen einer gesunden und grünen Zukunft präsentiert, die nicht den Verzicht betonen, sondern den Gewinn an Lebensqualität. Zusätzlich wird Maren Courage, Geschäftsführerin des VR Business Club, mit Startups diskutieren, wie ihre innovativen Anwendungen in das Konzept dieses Festivals passen. Ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen Tamschick media + space (TMS), das sich darauf spezialisiert hat, mithilfe neuer Technologien die Barrieren zwischen Menschen und Geschichten vollständig aufzulösen. Marc Tamschick wird präsentieren, wie fließende Übergänge zwischen physischer Umgebung, Interaktion und Immersion in Geschichten zu einem organischen Bestandteil der menschlichen Realität werden können.

    • Die Teilnehmeranzahl ist limitiert. Es gilt First Come, First Serve. Die Teilnahmegebühr beträgt 28 Euro pro Person inkl. Frühstück. Das Event findet im Restaurant des Capital Clubs statt.
    • Hinweis: Bitte beachten Sie folgende Regelung! Stornierungen müssen schriftlich an den Berlin Capital Club gerichtet werden (events@berlincapitalclub.de). Sollten Absagen ab dem Zeitpunkt von 24 Stunden vor dem Event eingehen, behält sich der Berlin Capital Club vor, den vollen Preis der Veranstaltung zu berechnen. Für Fragen steht Ihnen der BCC gern unter Tel. 49 30 206297-6 / -81 (direkt) zur Verfügung.
    • Durch ihr Erscheinen nehmen Sie zustimmend zur Kenntnis, dass die im Rahmen der Veranstaltung gefertigten Film- und Fotoaufnahmen von Redaktionen, dem VR Business Club, den Maren Courage Digital Talks und dem Berlin Capital Club verwendet werden können.
  • Vergangene Salons

    Das war das Maren Courage Salongespräch mit Wolfram Korr, Geschäftsführer Brandenburgische Sommerkonzerte am 31.1.24 am Nauener Tor in Potsdam

    Wundervoll fesselnder Talk beim Potsdamer Salon mit Wolfram Korr: Wolfgang gewährte uns einen Einblick in seine reichen Erfahrungen als Violist, Konzertleiter im Philharmonischen Orchester des Staatstheater Cottbus, als Head of Entertainment bei TUI Cruises und als heutiger Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Brandenburgischen Sommerkonzerte.

    Unser Talk konzentrierte sich intensiv auf das Konzept und die kulturelle Bedeutung der Sommerkonzerte. Besonders faszinierend waren die Beispiele, die die Vielfalt der verschiedenen Musikgenres betonten (Spitzenkultur statt Hochkultur).

    Es war aufschlussreich zu erfahren, wie die Veranstaltungsorte mit den künstlerischen Events in Verbindung stehen, welche Geschichten erzählt werden und wie alles harmonisch zusammengefügt wird. Dies erfordert das Talent eines Musikers, Regisseurs, Konzeptkünstlers, Planers, Managers und nicht zuletzt eines Künstlers.

    Wolfram vereint all diese Talente auf bewundernswerte Weise und integriert sie geschickt in sein breites Tätigkeitsfeld. Die Erfahrungen, die Wolfram bei TUI Cruises auf großen Kreuzfahrtschiffen gemacht hat, waren sowohl sensationell als auch herausfordernd, besonders während der Corona-Krise, die das Kreuzfahrtgeschäft und damit auch den Entertainment-Bereich stark beeinträchtigte. In unserem Salongespräch hat Wolfram diese Erlebnisse in fesselnde Geschichten zu verpackt und uns bildhaft daran teilhaben lassen.

    Die Kernbotschaft des Abends lautete, dass Musik die Menschen über alle Ländergrenzen hinweg verbindet, ohne nach Hautfarbe und Herkunft zu fragen. Musik bewirkt, dass wir aufhören darüber nachzudenken, wer wir sind, und berührt uns auf einzigartige Weise. Sie spiegelt die Geschichte, Traditionen und Werte einer Gemeinschaft wider. Am Ende des Gesprächs ergriff Wolfram seine Geige und wir lauschten in stiller Faszination Kreislers “Liebesleid”. Ein rundum bereichernder Abend mit zahlreichen anregenden Gesprächen. Das Catering war exquisit, und die historische und komfortable Location passte perfekt zu unserem Format.

  • Über die Salons

    Warum Salons? Warum jetzt?

    Wertewandel einer global-vernetzen Gesellschaft.

    Im Rahmen der Globalisierung schwappen ganz neue Werte nach Europa und das Gefälle der Meinungen wird immer größer. In den Arbeitswelten verändern sich die Prozesse durch Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Robotic und anderen disruptiven Innovationen. Fachwissen wird in die Cloud gepackt und neues Wissen, sowie technischer Fortschritt wächst exponentiell. So entstehen neue Zwänge als auch neue Freiräume. In anderen globalen Wirtschaftsräumen werden derzeitig oftmals Werte geprägt, welche nicht mit dem europäischen Selbstverständnis und Freiheitsbegriff übereinstimmen.

    Wie gehen wir generationsübergreifend mit diesem Umbruch um? Welche Brücken müssen wir bauen, um uns als europäische Gesellschaft im Gleichschritt mit diesen Entwicklungen weiter positiv entwickeln zu können? Wie schaffen wir es Altes zu bewahren und gleichzeitig Neuem Raum zu geben? Was macht uns als Menschen eigentlich aus in dieser Zeit und woran orientieren wir uns?

    Diese Fragen möchte ich bei den Salons im Talk mit Leistungsträgern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Forschung und Kultur diskutieren. Für mich repräsentieren die Salons das optimale Format, um globale Probleme zu diskutieren und lokale Lösungen zu finden.

    Unter den geladenen Gästen sind Meinungsbildner, Potsdamer Gesichter und Multiplikatoren.

    Maren Courage, Geschäftsführerin VR Business Club, Director Foundation Metaverse Europe


    Im Sinne preußischer Salonkultur – Maren Courage Salongespräche regelmäßig in Potsdam, ab 2024 auch in Brüssel und Luxemburg.

    In Berlin war die Salon-Kultur ein Teil der Kulturgeschichte dieser Stadt. Dies begann im 18. Jahrhundert – es war ein Ort bürgerlicher Geselligkeit, man traf sich zum freien, geistigen und wissenschaftlichen Ideen-Austausch. Mehr als 90 Salons soll es in Berlin gegeben haben. In zwangloser Runde sind dort Menschen aus verschiedenen Schichten und Gesellschaftskriesen zusammen gekommen – Adlige trafen auf Bürgerliche, Offiziere mischten sich unter Beamte und Schriftsteller erfreuten sich der Gunst der Diplomaten. Am Revolutionärsten jedoch war; ein Salon bestand aus Männern und Frauen.

    “Die kühnsten Ideen, die schärfsten Gedanken, der sinnreichste Witz, die launigsten Spiele der Einbildungskraft wurden hier an dem einfachen Faden zufälliger und gewöhnlicher Anlässe aufgereiht. Denn die äußere Gestaltung der Unterhaltung war … ohne Zwang und Absicht, alles knüpfte sich natürlich an das Interesse des Augenblicks … Alle waren auf natürliche Weise tätig und doch keiner aufdringlich, man schien ebenso gern zu hören als zu sprechen.”- Graf Hugo von Salm: Rahel Levin und ihre Gesellschaft, 1801

    Zu den Pionieren der Salonkultur gehörten beispielsweise Persönlichkeiten wie Henriette Herz. Als Schriftstellerin wenig beachtet verstand sie es jedoch in der Epoche der Aufklärung verschiedenste Gesellschaftskreise zusammen zu bringen. Sie startete ihren literarischen Salon 1780 mit den Sturm und Drang Werken Goethes. Den Zeitgeist treffend wurde ihr Salon immer berühmter und irgendwann trafen sich neben Politikern, Wissenschaftlern und bildenden Künstlern bedeutende Literaten und Philosophen zum ungezwungenen Austausch, darunter die Homboldt Brüder, Jean Paul, Friedrich Schlegel und Moses Mendelssohn.

    Über Maren Courage.

    Maren Courage war als Regisseurin und Schauspielerin an verschiedenen Theaterhäusern in Deutschland und Österreich engagiert. Dazu zählen u.a. die Salzburger Festspiele, das Salzburger Schauspielhaus, das Wiener Raimundtheater und das Heidelberger Stadttheater. Als Geschäftsführerin des Hamburger Unternehmens Future Entertainment hat Maren für Kunden wie Warner, Universal und Porsche Projekte durchgeführt, bei denen Kinofilme und Marken mittels neuer digitaler Tools beworben und kommuniziert wurden. 2016 gründete Maren zusammen mit Oliver Autumn den VR Business Club. Das privatwirtschaftliche Netzwerk gehört mittlerweile zu den relevantesten Dialog- und Matchmaking Plattformen zum Thema Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality und Künstliche Intelligenz in Europa. In Ihrer Rolle als Moderatorin und Veranstalterin führte Maren bereits über 200 Events für Führungskräfte mittelständischer und großer Unternehmen durch. Seit 2022 ist Sie Director der Foundation Metaverse Europe. Die Stiftung ist ein gemeinnütziger Think- Tank, welcher europäische Expert:innen, Führungskräfte und Meinungsbildner:innen bündelt, um im Hinblick auf das Metaverse und Künstliche Intelligenz eine mündige Gesellschaft aufrechtzuerhalten und politische und soziale Spaltung zu verhindern.

  • Termine

    Maren Courage Digital Talk at the Cercle de Munster Luxembourg on 14 March 2024

    Start-ups meet entrepreneurs, investors and multipliers on the topic of Metaverse & Artificial Intelligence.

    The aim is to bring together those who belong together in order to jointly master the challenge of the digitalised world. 

    In an exclusive setting, young founders can present their innovations and show what is possible, while at the same time demonstrating to executives of established companies and potential investors how to profit from the presented products and ideas. The meetings focus on current disruptive innovations on topics such as virtual reality and augmented reality, metaverse and artificial intelligence.

  • Vergangene Salons

    Das war das Maren Courage Salongespräch mit Noosha Aubel am 9.11.23 in der Villa Bergmann in Potsdam

    Am Donnerstag begrüssten wir Noosha Aubel in der Villa Bergmann zu unserem legendären Salongespräch. Bis Februar 2023 bekleidete Noosha das Amt der Beigeordneten für Bildung, Kultur, Jugend und Sport im Potsdamer Rathaus. Seit März 2023 ist sie Co-Geschäftsführerin der Unternehmerstiftung für Chancengerechtigkeit gGmbH. In der Diskussion stand die Bedeutung von Schule und anderen Bildungseinrichtungen sowie die Methoden zur Erreichung von Chancengerechtigkeit.

    In Deutschland besteht nachweislich ein starker Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft eines Kindes und seinem Bildungserfolg. Diese Ungerechtigkeit wird noch gravierender, wenn man bedenkt, dass trotz vorhandener Mittel das Problem seit Jahren nicht gelöst wurde. Auch in Potsdam besteht das Problem weiterhin, betonte Noosha Aubel. Kulturelle Bildungsprojekte wie das der Kammerakademie Potsdam, dass den Kindern im Schlaatz durch ein musikalisches Bildungsprogramm Perspektiven aufzeigen möchte, sind ambitionierte Projekte von denen es viel mehr geben müsste. Noosha Aubel ist der Meinung, dass es die Aufgabe der Kommune oder des Staates ist, solche Angebote dauerhaft zu sichern. Im Rahmen des Talks skizzierte sie ein umfassendes Bild der Zusammenhänge zwischen Armut, Beschäftigung, Bildungswesen und Kulturorten.

    Besonders beeindruckend war zu erleben, mit wieviel Leidenschaft und ehrlicher Intention sich Noosha für Bildung und Chancengleichheit einsetzt. In Potsdam hat sie viele bedeutende Entscheidungen für das Wohl der Bürger getroffen, sowohl im Bereich Bildung als auch im Sport- und Kulturbereich. Trotzdem stieß sie auf Grenzen, die oft schwer zu überwinden waren.

    Noosha berichtete auch von ihrer neuen Arbeit in der Stiftung, die sich den gesellschaftlichen Herausforderungen stellt, die durch soziale Benachteiligungen einhergehen. Die Stiftung bewirkt deutschlandweit Verschiedenes, wie beispielsweise Projekte zur Steigerung der Lesekompetenz von Grundschülern. Auch diese neue Aufgabe erfordert ihren vollen Einsatz, da es oft schwierig ist trotz beträchtlicher finanzieller Mitteln das gesellschaftliche Rad zu bewegen und Chancengerechtigkeit zu fördern. Circa 20 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind strukturell abgehängt. Da gibt es eine Menge zu tun!

    Es ist bedauerlich, dass Potsdam Noosha als ambitionierte Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport verloren hat. Es wäre großartig, wenn ihr Spirit in den Verwaltungen Einzug halten würde. Mit einer couragierten Haltung wie ihre liesse sich in Deutschland eine Menge bewegen. Am Ende würde unser gesamtes Wirtschaftssystem davon profitieren.

    Das Gespräch wurde mehrmals von spontanem Applaus unterbrochen. Vielen Dank, liebe Noosha Aubel, für diesen inspirierenden Abend.

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